Einleitung
Es ist ja allgemein bekannt, dass Limitationen zu Kreativität führen.Und somit saß ich eines Sonntag Abends alleine zuhause und habe sowohl durch die Limitation eines äußerst leeren Külschrankes als auch durch meine grenzenlose Weis- und Dummheit das Gurkokrust erfunden.
Das Gurkokrust lässt sich am besten beschreiben als eine krustige Teigtasche, gefüllt mit einer dicken Gurkenscheibe und in Öl frittiert.
So sehen Gurkokrust dann aus:

Und so von innen:

Das Rezept
Die Legende besagt, dass das Rezept für Gurkokrust daher kommt, dass ein Weiser in der Antike eine Erscheinung im Traum hatte, wo ihm das Rezept übergeben wurde vom heiligen Gurkus Krustus selbst.Zutaten
Für eine kleine Portion Gurkokrust braucht man:- Wasser
- Mehl
- Gurke
- Öl
Das Öl sollte jedoch ausreichen, um einen Topf halbwegs gut zu füllen.
Zubereitung
- Topf (oder wahlweise auch Fritteuse) mit Öl füllen und erhitzen.
- Wasser und Mehl zu einem dickflüssigen Teig vermischen.
- Gurke in dicke Scheiben schneiden und diese in Teig einwickeln.
- Eingewickelte Gurkenscheiben ins kochende Öl legen und warten, bis sie goldbraun sind.
Resultate
Hier habe ich eins meiner Gurkokruste leider leicht verkokelt:
Lektionen
Da haben wir wieder was gelernt, ne?Genaue Lektionen, in keiner genauen Reihenfolge:
- Ein Gurkokrust im Öl aufschneiden ist schön laut.
- Wenn man die bei zu viel Hitze reinschmeisst, dann sind die innen nicht ganz durch.
- Einen Topf mit Öl füllen (wenn auch nur ein bisschen) und dann Dinge drin verkokeln macht 'ne schöne Sauerei.
- Vor dem Ausrollen immer Mehl unter und auf den Teig streuen, sonst klebt der zu viel.
Fazit
Das Fazit des ganzen besteht wahrscheinlich daraus, dass es sich generell nicht lohnt, Gurken zu frittieren.Aber wenn man nix anderes hat, kann man sich das auch mal gönnen.
(nicht, dass es besonders gut schmeckt, aber trotzdem)